
der sympathische draufgänger am mikrofon ist der gigolo der band und hatte die meisten freundinnen. auch musikalisch ist er begabt, so sang er bereits mit einem alter von 3 jahren eros ramazotti-songs. denis wurde als letzter bei einem extra dafür organisierten casting entdeckt. die band meinte zuerst, es handle sich um eine frau. «denise» wurde eingeladen und er überzeugte die besoffene jury um 2.13 uhr mit seinen extravaganten rhythmischen tänzen und einer einzigartigen gesanglichen performance. seitdem übt er fleissig und das fast jeden tag, ja er nahm sogar mal gitarrenunterricht und wollte die band damit überraschen... tja, wir bleiben vorerst bei einer gitarre!

der altrocker röbi kam mit 7 jahren mit einem floss über das meer via aare nach solothurn. in seinem köfferchen befanden sich ein paar unterhosen, ein fussball und eine nigel-nagel-neue bassgitarre. er versuchte sein geld zunächst mit fussball zu verdienen. dies gelang ihm auch beinahe, wurde er doch fast in die schweizer nationalmannschaft aufgenommen. mit zunehmendem alter jedoch, machte er musik zu seinem neuen hobby. nach einer kurzen dj-karriere – er wurde interkant. berühmt – suchte er eine neue herausforderung mit seiner bassgitarre. dann gründete er stuffed drain und trat wieder aus und gab wieder sein comeback und...

mit 14 jahren begann der gitarrero bei seinem kumpel in der garage die ersten dehngymnastiken für die ersten sieben griffe zu erlernen. nach unzähligen stunden und blutüberströmten fingern tauschte er die karton-gitarre in eine echte um. dieses heiss-begehrte sammlerstück lag lange zeit jungfräulich mit verrosteten saiten im keller, bis der besitzer sie in einer baumulde illegal entsorgte. nach etlichen erfolglosen jahren in schülerbands lernte er röbi kennen. die zwei beschlossen eine band zu gründen, die den weltweiten durchbruch schafft, um sich anschliessend mit den verdienten milliarden einen genüsslichen lebensabend zu finanzieren.

der sohn einer hochalp-bauernfamilie aus dem grischun, trommelte schon vor der geburt auf allem herum, was ihm vor die hände kam. im musikverein «zum spitze bärg» lernte er die faszination «noten und musik» kennen. mit seinen nervösen händen war er als schlagzeuger prädestiniert. david wurde von röbi und yves in einem band-zeltlager in disentis entdeckt und in wochenlangen verhandlungen mit dem musikvereins-präsident zur band transferiert. die ablösesumme konnte nur dank einer hypotheken-erhöhung des proberaums finanziert werden. wenn david nicht am musizieren ist, ist er wahrscheinlich an einer generalversammlung.